Zukunft geben - Fliegen lernenZukunft geben - Fliegen lernen

 

2020 09 Schatzsuche in Hochdorf2

2020 09 Schatzsuche in Hochdorf1Diese Frage stellten sich Anfang September im Rahmen des jährlichen Sommerferienprogramms der Stadt Remseck erwartungsvoll die gekommenen Kinder. Bei der Schnitzeljagd führte der Weg die zehn mutigen Jungs und Mädels in den Hochdorfer Wald. Hier warteten verschiedene Stationen, an denen sie Aufgaben lösen mussten. Dazwischen erstaunten viele kleine Dinge am Wegesrand die neugierigen Köpfe der Kinder. Nachdem gemeinsam alle Rätsel gelöst wurden, kamen Sie endlich zum Ziel: dem versteckten Schatz. Minitaschenlampen und Süßigkeiten rundeten einen tollen Tag ab. 

Wir bedanken uns bei allen jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wünschen Euch allen einen guten Schulstart! 

 

 

 

 


 

Liebe Freunde und Förderer der Evang. Jugendhilfe Hochdorf,

der Vorstand hat schweren Herzens beschlossen, in diesem Jahr High Village ausfallen zu lassen. Das große Kinder- und Familienfest wird damit zum ersten Mal seit 16 Jahren nicht stattfinden. Der Sonntag nach dem Weltkindertag hat bei vielen Familien und Freunden der Evang. Jugendhilfe Hochdorf inzwischen schon einen festen Platz im Kalender gefunden. High Village 2018Der gemeinsame Gottesdienst mit der Christuskirchengemeinde Remseck als Start in den Tag und das ausgelassene Spielprogramm mit vielen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch werden uns sicherlich fehlen. Aber aus aktuellem Anlass und durch die Einschränkungen, die das Coronavirus mit sich bringt, lässt sich High Village leider nicht durchführen ohne alle Sicherheitsvorschriften zu erfüllen.

Schade, dass wir diese Entscheidung treffen mussten. So bleibt uns nur der Ausblick auf das Jahr 2021, wenn wir Sie alle hoffentlich gesund und bei guten Wetter zu High Village begrüßen dürfen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und trotz alledem einen wunderschönen Sommer.

 


 

© Bericht Hochdorf Evang - Jugendhilfe am 21.04.2020

Händeringend suchen die Mitarbeiter*innen der Evang. Jugendhilfe Hochdorf seit Wochen nach Schutzmasken für den Fall der Fälle. Sollte es beispielsweise in einer Wohngruppe zu einem Infektionsfall kommen, tritt der Hochdorfer Pandemieplan in Kraft. Dazu ist aber Schutzkleidung notwendig, unter anderem Schutzmasken. Bestellungen waren zu Beginn nicht möglich und dauern inzwischen wegen der riesengroßen Nachfrage wochen-, bzw. monatelang.

Da kam die Unterstützung über den Behindertenbeauftragten der Stadt Remseck, Herr Nothdurft gerade recht. Er griff auf sein Netzwerk von privaten Maskennäherinnen zurück. Schon am nächsten Tag kam es zur Übergabe. Herr Walker, der kaufmännische Vorstand der Evang. Jugendhilfe Hochdorf, war beeindruckt von der Hilfsbereitschaft von Frau Farr, die zusammen mit Herrn Nothdurft 30 selbstgenähte waschbare Masken überreichte. Nach den neuesten Verordnungen der Landesregierung zur Maskenpflicht werden zukünftig noch mehr Masken für die Kinder und Jugendlichen, sowie für die Mitarbeitenden benötigt. Deshalb werden weitere selbstgenähte Masken dankbar entgegengenommen. Bitte einfach bei Herrn Walker in Hochdorf melden (07146/87303-41).

 

Maskenuebergabe Hochdorf

Überraschung gelungen: v.l. Andreas Walker (kaufm. Vorstand), Heike Farr (Näherin), Oliver Nothdurft (Behindertenbeauftragter)


 

© Bericht Hochdorf Evang - Jugendhilfe im April 2020

Was haben die Bietigheimer Zeitung und die Firma Winkler Fahrzeugtechnik gemeinsam? Beide unterstützten die Arbeit der Evang. Jugendhilfe Hochdorf mit großartigen Spenden.

Spende_BZ.png

Die Bietigheimer Zeitung durch ihre Weihnachtsaktion „Menschen in Not“, bei der über 700 Leser*innen und viele Firmen und Vereine gespendet haben. So konnte Frau Obele kurz vor Weihnachten einen Scheck in Höhe von 8.000 € in Empfang nehmen.

Keine halben Sachen – das ist das Motto des Fahrzeugteil-Spezialisten Winkler. Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart denkt in maximalen Dimensionen und beliefert vor allem Hersteller von LKW, Omnibussen und Agrarmaschinen. Auch die Evang. Jugendhilfe Hochdorf durfte von der großzügigen Denkweise profitieren und erhielt eine Spende in Höhe von 5.000 €.

Beide Spenden gehen in unser Projekt AUSBLICK zur Unterstützung von Kindern psychisch erkrankter Eltern. In einem geschützten Raum durchbrechen diese Kinder im Kontakt mit Gleichaltrigen ihre Isolation und können so Freundschaften entwickeln. Ziel ist es, zu den betroffenen Eltern Vertrauen aufzubauen und sie zu motivieren, Unterstützung für ihre Kinder anzunehmen. Die Kinder werden in ihrer positiven Entwicklung frühzeitig unterstützt, um psychischen Störungen vorzubeugen, auffälliges Verhalten zu verhindern oder zu überwinden.

Ein großes Dankeschön auch an alle anderen Menschen, die uns in vielfältiger Weise in unserer Arbeit unterstützen und immer wieder ermutigen.


 

© Bericht Hochdorf Evang - Jugendhilfe im April 2020

Unbegleitete (minderjährige) Flüchtlinge (UMF), die bisher von uns betreut wurden, werden älter und selbständiger und müssen auf eigenen Füßen stehen. Sie sind mit Beendigung der Jugendhilfe auf sich alleine gestellt und haben keine direkten Bezugspersonen mehr, die ihnen bei alltäglichen Fragen Unterstützung bieten. Um die jungen Leute in dieser schwierigen Situation nicht sich selbst zu überlassen, haben wir das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „uana“ gestartet.

Im Gegensatz zu hier aufgewachsenen jungen Menschen verfügen die UMFs über keinerlei familiären oder verwandtschaftlichen Rückhalt in Deutschland. Hier bieten ihnen unsere Mitarbeiter*innen Unterstützung bei der Wohnungssuche, Bewerbungshilfe, Unterstützung bei finanziellen Schwierigkeiten, Schwierigkeiten mit Ämtern, bürokratischen Angelegenheiten, Zukunftsfragen und ausländerrechtlichen Fragen. Die jungen Menschen bekommen dabei Hilfe direkt vor Ort, durch Gespräche oder Hilfe in schwierigen Lagen.

Sie können im Rahmen einer niederschwelligen persönlichen Beratung in offenen Sprechstunden oder nach Terminvereinbarung zu uns kommen. Da die Teilnehmer in der Vergangenheit über lange Zeit schon durch unsere Fachkräfte betreut wurden, ist ein vertrauensvoller Kontakt schon vorhanden.

Mit dem Projekt „uana" unterstützen wir weiterhin die Integration dieser jungen Menschen. Es geht um die Sicherung der Nachhaltigkeit und darum, den jungen Menschen das Gefühl zu vermitteln, weiterhin willkommen und nicht allein zu sein - eben uana!


 

Zum Seitenanfang